Kata-Landestrainer zum 10.Mal zu Gast in der Vulkaneifel

Rund 70 Karateka aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz und NRW reisten am 16.April nach Daun um den 10.Kata-/Bunkai-Lehrgang mit Diplom-Trainer Marcus Gutzmer (5.DAN) aus Kaiserslautern zu besuchen.

Bereits um 09:00Uhr startete das Frühjahrs-Event mit dem Kids-Special-Einheit, in der der RKV-Landestrainer bereits mit den Jüngsten spielerisch und mit einem angemessenen Spaß-Faktor die koordinative Fähigkeiten nahe brachte und für die folgende Unterstufen-Einheit motivierte.

Dort erläuterte er nicht nur den Ablauf sondern auch die Anwendung der höchsten Grundkata Heian Godan, die mit dem Partner dann auch erarbeitet wurde.

Die Oberstufe erfreute sich ebenfalls mit Koordinationsübungen, die dann in die komplexe Kata UNSU überleiteten. Auch hier wurden einerseits die anspruchsvollen Sequenzen erklärt und vertieft, bevor man dann mit dem Partner die Anwendung ‚testete’.

In der Mittagszeit bot der Landestrainer eine weitere Einheit an, die sich dem Thema Kobudo (=’Alte Kriegskunst mit ursprünglichen Bauernwaffen’) und hier speziell mit dem Bo - dem Langstock – beschäftigte. Waren es im vergangenen Jahr in dieser Einheit nur eine Handvoll Interessenten, wurde es in diesem Jahr recht eng, da die meisten Lehrgangsteilnehmer auch hier sehr aktiv mittrainierten.

Gestärkt nach der Mittagspause wurden dann die Einheiten des Vormittages noch einmal intensiviert und sowohl Unter- als auch Oberstufler konnten sich einiges mit für ihr weiteres Training im Dojo mitnehmen.

Im Anschluss an den Lehrgang stellten sich noch 9 Lehrgangsteilnehmer der nächsten Gürtel-Prüfung, darunter auch 5 aus dem Dauner Karate Dojo.

Mit sehr guten Leistungen konnten die Prüflinge nach einer Stunde zufrieden ihre Urkunden von Prüferteam Marcus Gutzmer und Volker Bernardy in Empfang nehmen.

Dietmar Brück (Pützborn) erreichte den Grüngurt, Anne Jakoby (Hinterweiler) trägt nun Violett, Jörg Prescher (Winkel) erreichte den 1. Braungurt, Linnea Rogowski (Bettenfeld) und Maik Lüders (Seesen/NDS) den 2. Braungurt. Herzlichen Glückwusch!

Im Rahmen seines 15-jährigen Bestehens wird das Karate Dojo Vulkaneifel am 01.Oktober 2016 nochmals einen Lehrgang in Daun mit dem Landestrainer anbieten.

Erfolgreiche Gürtelprüfung im April

obi-allHerzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Gürtelprüfung:

 

3.Kyu (Braungurt):

- Maik Lüders

- Linnea Rogowski

 

3.Kyu (Braungurt):

- Jörg Prescher

 

4.Kyu (Violettgurt):

- Anne Jakoby

 

6.Kyu (Grüngurt):

- Dietmar Brück

 

   

Weiter so!!!

 

 

27 erfolgreiche Karate-Sportabzeichen

Traditionsgemäß richtete das Dauner Karate Dojo Vulkaneifel in diesem Jahr zum 13.Mal die Abnahme des Karate Sportabzeichens des Deutschen Karate Verbandes aus.

2016-01KSPA

Das Karate-Sportabzeichen für Kinder von 6 bis 14 Jahren ist eine Auszeichnung für gute und vielseitige körperliche Leistungsfähigkeit, welche in 6 verschiedenen Tests mit allgemeinen und karate-spezifische Übungen überprüft wird.

Mit einem Abzeichen der entsprechenden Leistungsstufe und einer verdienten Urkunde des Deutschen Karate Verbandes aus den Händen der Trainer konnten alle Teilnehmer stolz ins Wochenende starten.

Das Trainerteam gratuliert den ‚Kleinen Samurai’ zu ihren gezeigten Leistungen und zur neu erreichten Stufe.

Erfolgreiche Gürtelprüfung im November

Herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Gürtelprüfung:2014-11-15 DAN

 

4.DAN (Schwarz): 

André Voitel

2.DAN (Schwarz):
Daniel Reicharts

1.DAN (Schwarz): 
Salome Britz

2.Kyu (Braun):
Thomas Schmitz 

4.Kyu (Violett): 
Maik Lüders

 

Weiter so!!!

Karate gegen Burn-Out: Studie der UNI Regensburg

Gruppe-PK-DKV

„Karate - Gesund für Körper, Geist und Seele?"

Am 26.09.2014 luden der Bayrische Karate Bund (BKB) und Deutsche Karate Verband (DKV) zu einer Pressekonferenz in die Universität Regensburg ein. Grund war die Vorstellung der Ergebnisse der Studie „Einfluss eines DKV-Karate-Trainings und eines MBSR-Achtsamkeitstrainings auf psychische Gesundheit und kognitive Leistung bei Erwachsenen im mittleren Lebensalter".

Unter anderem gab es mit dem WKF Präsidenten Antonio Espinos und Jochen Wollmert (6-facher Gold-Medaillen Gewinner im Tischtennis bei den Paralympics) prominente Gäste. Die Ergebnisse der Studie wurde von Dr. Katharina Dahmen-Zimmer vom Institut für Psychologie und Prof. Dr. Petra Jansen vom Institut für Sportwissenschaft (Universität Regensburg) vorgestellt.

Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Karate Verband e.V. und dem Bayerischen Karate Bund e.V. durchgeführt.

Ergebnisse in der Zusammenfassung von Dr. Katharina Dahmen-Zimmer:

KatharinaAusgegangen wurde von dem Befund, dass psychische Belastungen, Zeitdruck oder Stress bei vielen Menschen zunehmend zu Erschöpfungszuständen und Depressionen führen. Bei ständiger Herausforderung ohne die Möglichkeit zur Regeneration (Distress) kann es zu negativen und Krankheit auslösenden Folgen kommen.

Inzwischen sind psychische Erkrankungen sogar eine der Hauptursachen für Arbeitsunfähigkeit oder den vorzeitigen Gang in den Ruhestand. Sowohl ein Bewegungs- als auch ein Entspannungstraining können solchen Erschöpfungszuständen entgegenwirken und dabei Wohlbefinden und Ausgeglichenheit stärken. Insgesamt nahmen 55 Personen im Durchschnittsalter von 63 Jahren für acht Wochen entweder an einem DKV-Karate-Training, an einem Übungsprogramm zur Stressbewältigung durch Achtsamkeit, oder an einer Warte-Kontrollgruppe teil.

Vor- und nach der Trainingsphase wurden psychologische Testverfahren durchgeführt. Trainiert wurde acht Wochen lang zweimal wöchentlich. Geleitet wurde das Karatetraining von Wolfgang Weigert. Nach dem Training hatte die allgemeine positive Gestimmtheit der Karate-Gruppe deutlich zugenommen. Im Gruppenvergleich zeigt sich eine signifikante, also überzufällige Verbesserung im Hinblick auf die psychische Gesundheit insbesondere eine Reduktion ängstlicher und depressiver Gefühle.

TeilnehmerAn dieser positiven Veränderung beteiligt sind wohl zum einen die erlebte „Selbstwirksamkeit" beim Karate-Training, als auch die erforderliche hohe Konzentration, die ein depressives „Gedankenkarussell" stoppen kann. 

Die Achtsamkeits-Gruppe verbesserte sich deutlich im Hinblick auf Gelassenheit sowie einen gefühlten Mangel an sozialen Kontakten. Zusätzlich zeigen die Resultate nur bei der Karate-Gruppe eine deutliche Steigerung der kognitiven Leistungsgeschwindigkeit, der Fähigkeit Informationen schnell und effizient zu verarbeiten.

Fazit:
Insgesamt zeigt die Studie, dass auch bei Anfängern im mittleren Erwachsenenalter die psychische Gesundheit und kognitive Leistungsgeschwindigkeit durch ein Karate-Training wirkungsvoll gefördert werden können.

Neben der Präsentation der aktuellen Ergebnisse dieser außergewöhnlichen Studie, plant BKB / DKV Präsident Wolfgang Weigert bereits dem noch eins oben drauf zu setzen. Es ist angedacht, in Zusammenarbeit mit der Noris-Arbeit GmbH Stadt Nürnberg eine weitere Studie in Hinblick auf Langzeitarbeitslose und Wiedereingliederung anzusteuern.

Für eine kurze Karate-Demonstration war Steffi Nagl mit ihren „Oldis" anwesend und zeigte mit ihrer Gruppe, wie man sich durch einen gesunden Sport auch im hohen Alter noch steigern und fit halten kann. Im Anschluss bedankte sich Wolfgang Weigert nochmals bei allen anwesenden Pressevertretern, Mitwirkenden und Gästen, aber vor allem auch bei den Verantwortlichen Katharina und Petra von der Uni Regensburg.

Bericht & Bilder: Melanie Müller 
Quelle: DKV www.karate.de

(c) 2016 Karate Dojo Vulkaneifel e.V.